Carbon Dioxide Capture and Storage(CCS) könnte man als eine Art Abfallprodukt der als Brückentechnologie angesehenen CCS- Kraftwerke bezeichnen. Hierbei soll das bei der Energiegewinnung aus Kohle anfallende CO2- Gas in bestimmte Erdschichten gepumpt werden, um dadurch den Treibhauseffekt zu minimieren. Diese Technik ist keineswegs ungefährlich und nicht allein deswegen umstritten. Der Wirkungsgrad der gewonnenen Energie aus einem nicht regenerativen Energieträger (Kohle) liegt in etwa bei 50%, was aus den hohen Energieaufwendungen für die Entsorgung der eigenen Abfallstoffe resultiert. Ökologisch wird die Einleitung unter hohem Druck von CO2 in bestimmte Erdschichten sehr mit Skepsis betrachtet. Ähnlich wie bei der Kernenergie hat man keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, wie dadurch die Umwelt, insbesondere das Grundwasser, belastet werden könnte. Naturkatastrophen und unkalkulierbare Ereignisse lassen ein Restrisiko entstehen, welches versicherungstechnisch nicht abzudecken ist. Die Piratenpartei Saarland spricht sich eindeutig gegen die Verwendung dieser Technologie aus, die ein Rückschritt in der Umweltpolitik bedeuten würde.
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